
Wie tickt die Kunstszene? Der Kunstpodcast.
🎙 „Wie tickt die Kunstszene?“ – Der Podcast für alle, die mehr über Kunst wissen wollen, als auf dem Label steht.
In jeder Folge treffe ich Künstler:innen, Kritiker:innen, Kurator:innen und andere spannende Stimmen der Kunstwelt. Gemeinsam tauchen wir tief ein – in Themen, über die selten gesprochen wird, und in Fragen, die du dich vielleicht nie zu stellen getraut hast.
Ich konzipiere, produziere und moderiere den Podcast selbst – unabhängig, leidenschaftlich und mit einem offenen Ohr für alles, was Kunst bewegt.
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Wie tickt die Kunstszene? Der Kunstpodcast.
Ich spreche mit Max Grüter
Mein heutiger Gast ist der Objekt-Künstler Max Grüter.
Unter dem Projektnamen «my private Space Program» beschäftigt sich Max mit dem Digitalraum und dessen Einfluss auf die Kunst. Radikal erklärt er bereits Ende der neunziger Jahre den Computer zu seinem künstlerischen Basisinstrument. Als elektronischer Plastiker, Maler, Zeichner und selbsternannter «erster virtualistischer Raumfahrer» reist er so zwischen der digitalen und der realen Welt und ist somit heute ein «alter Hase» im doch recht neuen Gebiet der digitalen Kunst.
Sein zentrales Sinnbild ist der mittels eines Computers erschaffene 3D- Charakter eines Astronauten, der in nahezu jedem seiner Werke vorkommt. Wie ich finde auf sehr sympathische und anziehende Art und Weise. 2007 startete er sein erstes Exemplar als Open Source Kunstwerk mittels Mausklick ins digitale Ungewisse.
My today’s guest is the artist Max Grüter.
Under the project name "my private Space Program", Max deals with digital space and its influence on art. Already at the end of the nineties, he radically declares the computer to be his basic artistic instrument. As an electronic sculptor, painter, draughtsman and self-proclaimed "first virtualist spaceman", he thus travels between the digital and the real world and is now an "old hand" in the rather new field of digital art.
His central symbol is the 3D character of an astronaut created by means of a computer, which appears in almost every one of his works. In my opinion, in a very likeable and attractive way. In 2007, he launched his first copy as an open source artwork into the digital unknown by mouse click.